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florida – der golf von mexico |
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Manche behaupten ja, er sei so seicht, daß man fast zu
Fuß nach Kuba laufen könnte, aber das stimmt nun doch nicht so ganz. Was
der Golf von Mexico aber bietet, sind stabil warme Wassertemperaturen von
23-25°C, wunderbar weiße, pulverfeine Sandstrände voller Muscheln,
feuerrote Sonnenuntergänge und Strandpromenaden, die zum Bummeln einladen. Viele Strände sind mit nahegelegenen Toilettenanlagen,
Umkleidekabinen und Grillvorrichtungen ausgestattet, aber alle, auch die
naturbelassenen, sind absolut sauber. An belebten Tagen entsteht selbst an
den frequentiertesten Stränden wie Ft. Myers Beach kein Gedrängel und
abgelegene Strandidyllen gibt es in greifbarer Nähe noch genügend. Die
wilden und einsamen Dünen von Upper Captiva Island z. B. erreicht man
allerdings nur per Boot. Captiva bzw. Upper Captiva Island verdanken ihren
Namen übrigens dem Umstand, daß der Pirat Gasparilla, der hier um das Jahr
1800 herum aktiv war, seine weiblichen Gefangenen dort, in sicherer
Entfernung von seiner Mannschaft, unterbringen ließ. Sanibel und Captiva
Island sind tropische Paradiese und
Geheimtips sind sowohl das J.N. (Ding) Darling National Wildlife Refuge auf Sanibel Island – ein herrliches Stück Natur, das Floridas Flora und Fauna im Urzustand zeigt – als auch die Lovers Keys zwischen Bonita und Ft. Myers Beach mit stillen Lagunen und abgeschiedenen, einsamen Picknickplatzen. Vielfach kann man freilebende Delphine in Strandnähe
beobachten und neben den Pelikanen herschwimmen. Möwen schnappen nach
kleinen Fischen, weiter draußen leben verschiedenste Arten von
Seepferdchen und Seesternen, aber natürlich gibt es da Vermeiden sollte man allerdings alles, was die Aufmerksamkeit dieser Tiere auf einen Schwimmenden ziehen könnte: glitzernden Schmuck, der an Fischschuppen erinnert, kontrastreiche-farbige Badekleidung, blutende Wunden, Schwimmen im Morgengrauen und in der Abenddämmerung. Den Abend sollte man statt dessen nutzen, den herrlichen Sonnenuntergang bei einem Strandspaziergang oder mit einem Cocktail in der Hand von einer der vielen Bars oder Restaurants aus zu beobachten – er ist mindestens so beeindruckend schön wie in Key West, auch wenn er hier nicht allabendlich beklatscht wird!
Copyright © 2005 Sabine & Stephan. All rights
reserved.
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